Pilotenuhr - ein Stück Geschichte

Wie die Militäruhren sollten auch die Fliegeruhren bereits vor vielen Jahren einen ganz besonderen Zweck erfüllen. Es ging dabei darum, Piloten als Navigationsinstrument zu dienen. Ohne die Uhren wäre der ein oder andere Flug nicht möglich gewesen. Als Marke greift Nordgreen den Stil der Fliegeruhren von damals auf. Im Sortiment befinden sich somit nicht nur herkömmliche Armbanduhren, sondern auch Modelle, die ursprünglich aus einer anderen Zeit stammen. Die Pilotenuhren von heute werden natürlich nur noch im Alltag getragen und können im Flugzeug nicht mehr als Hilfsmittel verwendet werden. Dennoch versetzt das Design der heutigen Fliegeruhren vor allem die Fans der Luftfahrt in die damalige Zeit zurück.

Geschichte der Fliegeruhren

Fliegeruhren wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt und waren speziell für die Bedürfnisse von Piloten vorgesehen. Die erste Uhr, die auf dem Markt erschien, stammte von dem Hersteller Cartier und wurde von Alberto Santos Dumont genutzt. Der brasilianische Luftschiffer und Erfinder galt als Pioneer seiner Zeit und war vor allem für seine Innovationen in der Luftfahrt bekannt. Fliegeruhren haben dazu beigetragen, dass Uhren erstmals auch von Herren benutzt, jedoch nicht am Handgelenk getragen wurden. Bei den damaligen Modellen fehlte das Armband - sie galten als Taschenuhren, die meisten in einem Lederetui transportiert und verstaut wurden. Es gab zwar bereits Uhren mit Armbändern, diese wurden aber hauptsächlich von Frauen verwendet und dienten einzig und allein als Schmuckstück. Erst, als Uhren wie Marine-, Militär- oder Fliegeruhren entwickelt wurden, griffen auch Männer immer häufiger zu dem Accessoire - verstauten dies allerdings in der Tasche. Jedes der genannten Modelle erfüllte einen besonderen Zweck. Die ersten Fliegeruhren waren zwar bereits mit einem mechanischen Uhrwerk versehen, aber ansonsten konnten sie nicht allzu viele Besonderheiten vorweisen. Modelle, die einige Jahre später entwickelt wurden, verfügten über Drehzifferblätter zur Navigation. Sie waren erstmals mit einem verlängerten Armband ausgestattet, sodass die Uhren über den Ärmeln der typischen Pilotenjacken getragen werden konnten. Erst nach dem 1. Weltkrieg wurden die Uhren zum Großteil gegen Borduhren ersetzt, die fest im Flugzeug installiert waren und alle Funktionen der zuvor genutzten Fliegeruhren ausführten.

Was ist eine Fliegeruhr?

Fliegeruhren wurden zunächst nur dazu genutzt, um die Zeit sekundengenau abzulesen. Die Ablesbarkeit stand bei den damaligen Uhren im Vordergrund. Die Pilotenuhren dienten bereits vor vielen Jahren dazu, die Zeit zu stoppen. Als typische Chronographen wurden die Modelle dazu genutzt, um die Zwischenzeiten zu messen, die im Blindanflug eine wichtige Rolle spielten. Wie bereits erwähnt, wurden die Uhren vor allem zur Navigation genutzt. Natürlich war die Uhr allein für den Piloten nicht ausreichend, um eine genaue Position zu bestimmen. Allerdings konnte man sich mithilfe eines Kompasses, eines Sextanten und der Uhr über die genaue Lage des Flugzeuges informieren. Aufgrund der Geschwindigkeit musste die Bestimmung der Position möglichst schnell und vor allem reibungslos erfolgen - als Pilot hatte man keine andere Wahl und musste sich demnach auf die Armbanduhren im Flieger verlassen. Informationen, die heutzutage von modernen Geräten wiedergegeben werden, konnte man damals nur durch die Nutzung einfacher Hilfsmittel erlangen. Es ist faszinierend, wie gut die Luftfahrt bereits damals funktioniert hat und welche unglaublichen Fortschritte und technischen Errungenschaften sich seither ergeben haben.

Typische Eigenschaften

Zu den typischen Charakteristika einer Fliegeruhr zählten vor allem folgende Eigenschaften:

  • schwarzes Zifferblatt, das nicht reflektiert
  • gute Ablesbarkeit durch klare Anzeige
  • Nullindex in Dreiecksform
  • Indexe und Zeiger, die im Dunklen leuchten
  • griffige Krone
  • großes Gehäuse

Wie bereits erwähnt verfügten die Uhren nicht von Beginn an über alle genannten Eigenschaften. Die Charakteristika der Uhren haben sich erst nach und nach entwickelt und wurden an die Bedürfnisse der Piloten angepasst. Es gab noch einige weitere Eigenschaften, über die die Uhren verfügten. Bei den genannten Punkten handelt es sich ausschließlich um die wichtigsten Aspekte der damaligen Modelle.

Fliegeruhren für Herren

Nordgreen verfügt als Uhrenhersteller über viele verschiedene Kategorien. Darunter befinden sich auch einige, die an die damaligen Fliegeruhren erinnern. Die Modelle von früher dienen als Vorbild, was das Design der heutigen Uhren betrifft. Der Zweck ist natürlich heute ein ganz anderer: Die Fliegeruhren, die damals dazu dienten, um Flieger zu steuern, werden heutzutage von Herren als modisches Accessoire verwendet.

Die Modelle, die der Produktreihe "Pioneer" angehören, ähneln der typischen Fliegeruhr von damals besonders. Das liegt hauptsächlich am Design der Uhr: "Pioneer" Modelle gelten als robust und mächtig. Genau wie bei den Vorbildern ist an der Seite der Modelle eine große Krone zu finden. Das Zifferblatt ist in verschiedenen Farben erhältlich - es kann beispielsweise in Schwarz gewählt werden. Die Anzeige der Uhr ist einfach gehalten und großflächig. Die Zeit kann auf diese Art und Weise besonders leicht abgelesen werden. Auch hier handelt es sich um einen Punkt, der zur damaligen Zeit besonders wichtig erschien. Die Modelle im Flieger wurden damals als Zeitstopper genutzt. Die Modelle der Reihe können ebenfalls als Chronograph genutzt werden.

Die Armbanduhr mit dem Namen "Philosopher" erinnert ebenfalls an das Modell der damaligen Zeit. Die Uhr für Herren ist zwar weitaus schlichter als "Pioneer", dennoch greift sie gewisse Details auf, die auch bei den Fliegeruhren vorhanden waren. Das Zifferblatt ist einfach gestaltet, was dazu beiträgt, dass die genaue Uhrzeit deutlich von der Anzeige abgelesen werden kann. Das Gehäuse ist etwas dicker als bei herkömmlichen Armbanduhren. An der Seite befindet sich eine dezente Krone, über die die Uhrzeit eingestellt werden kann. Auch bei dieser Uhr für Herren hat man die Möglichkeit, das Zifferblatt und Design nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Das Zifferblatt der Armbanduhr ist in Schwarz verfügbar.

Nordgreen - modern und zeitlos

Der Zweck von Fliegeruhren hat sich über die Jahre stark verändert: Damals konnte man als Pilot im Flieger kaum auf die Hilfsmittel verzichten, heutzutage dienen die Modelle hauptsächlich als moderne Accessoires, die die Handgelenke von Herren zieren. Das Design ist unverkennbar und hat sich bis zum heutigen Zeitpunkt kaum verändert. Merkmale wie das dunkle Zifferblatt und das große Gehäuse machen die Uhr aus. Nordgreen hat es als Marke geschafft, den Trend wieder aufleben zu lassen - vor allem Modelle mit den Namen "Pioneer" oder "Philosopher" sind bei Kunden äußerst beliebt und kaum mehr wegzudenken. Sie sind fest im Sortiment der Marke verankert. Diejenigen, die eine Armbanduhr mit einem zeitlosen Design suchen, werden bei Nordgreen mit Sicherheit fündig. Die Marke ist nicht nur für sein modernes Design, sondern auch für die Materialien, die bei der Herstellung der Produkte für Herren verwendet werden, bekannt. Es handelt sich dabei um hochwertiges Leder, Edelstahl oder Saphirglas. Das Uhrwerk besteht aus japanischem Quarz. Dies hat zur Folge, dass die Modelle von Nordgreen nicht nur äußerst hochwertig wirken, sondern auch für eine lange Zeit getragen werden können. Natürlich gelten die genannten Details zum Design und Material nicht nur für die Modelle für Herren, sondern auch für Damen. Aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds werden die Pilotenuhren jedoch hauptsächlich von Männern getragen. Das Sortiment, das Nordgreen für Frauen bereithält, ist ebenfalls zeitlos und elegant. Durch Hersteller wie Nordgreen geraten die Pilotenuhren, die damals einen solch wichtigen Zweck erfüllt haben, garantiert nicht Vergessenheit und werden den Männern von heute mit Sicherheit noch für eine lange Zeit eine Freude bereiten.